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Do it like Dalí

 

Jeder besitzt Kreativität – man muss nur richtig damit arbeiten, um sie zu entfalten.

Wenn du etwas Kreatives machen möchtest und etwas auf die Beine stellen willst, ob in einer Gruppe oder Allein, aber auch unabhängig davon, was und wie du es machen willst – Malen, Schreiben, Beats produzieren, Musik machen, Film Editing, alles, was du gerne von deinem Kopf in die reale Welt bringen möchtest, kann dir mit folgenen Tipps gelingen.

Doch bevor du direkt loslegen willst und dich in den kreativen Prozess begibst, lege ich dir ans Herz, dir zunächst Gedanken zu einem generellen Zeitmanagement zu machen.

Und diesbezüglich solltest du in diesem Plan die Sex and Cash Theorie berücksichtigen und verinnerlichen.

– Behalte zunächst unbedingt deine eigentlichen Job, die hauptberufliche Tätigkeit.

Ob du nun noch zur Schule geht, eine Ausbildung machst, studierst oder eine Vollzeit Stelle hast,
Du unterteilst deine Arbeit in Sex und Cash –

Dein eingefahrener Job ist dabei der Cash Teil – also der Teil deines Alltags, an dem du arbeitest, um deine Rechnungen zu bezahlen, und auch, um deine Kreative Arbeit erstmal finanzieren zu können.
Der Sex Teil ist der Selbstverwirklichungs Teil, also der Teil, in dem du deine Zeit in dich und deinen künstlerischen Traum investierst.

Ein Beispiel wär

e also ein Geek, der um seine Brötchen zu verdienen hauptberuflich in einer unbedeutenden IT Firma arbeitet (Cash) , und dann am Wochenende krasse Computerspiele für sich und seine Nerdfreunde programmiert ( Sex)

Oder mein Freund Phil, der Fotograf, der Geld mit bezahlten Aufträgen verdient ( Cash ) und seine Fotografie Skills um einiges erweitert, in dem er zu beispielsweise Battle-Dance-Events geht, allerdings unbezahlt, und Aufnahmen macht, die er normalerweise nicht machen würde. ( Sex)

Merke also : Erst die ‚Arbeit‘ und dann das ‚Vergnügen‘
– So lang, bis du es eben geschafft hast, und das dann beides ‚eins‘ werden lassen kannst.

Denn;
und daran schließt sich direkt der nächste Punkt an;
Du wirst Audauer brauchen. Nimm dir deine Zeit.

Das ist wie mit der Sonnenbräune. Lieber drei Stunden am Stück in die Mittagssonne knallen für zwei kurze Tage leichter Bräune, oder lieber eine langzeit Tiefenbräune aufbauen , ganz gechillt ? 😉

Vergiss nicht, es hat einen großen Mehrwert, wenn du und deine Arbeit noch nicht bekannt sind. In diesem ‚Inkognito Modus‘ kannst du für dich dein Potential erstmal selbst entwickeln, bevor du es der Menge eröffnest. Und wenn du dann erstmal eine gute Zeit in deine Arbeit investiert hast, und bereits das Richtige Zeitmanagement verinnterlicht hast und , deine Kunst zum Besten zu geben möchtest,  und auch eventuell bereits genug Stoff und Puffer auf Lager hast für den Start, bist du bereit.

 

 

Keep up with your own Pace

Egal was du machst, wenn es dir Ernst ist, und du etwas damit erreichen möchtest, solltest du regeglmäßig Zeit investieren. Und mit regelmäßig meine ich lieber jeden Tag eine halbe Stunde anstatt drei Stunden am Wochenende.

Denn du hast vielleicht nicht jeden Tag den besten kreativen Output, aber wenn du jeden Tag etwas produzierst, hast du an anderen Tagen mit deiner vorgeleisteten Arbeit eine super Vorlage und vermutlich noch bessere, erweiternde oder verfeinendere Ideen.

 

 

Merk dir: Du wirst größeres leisten wenn du nicht auf deinen ‚Big-Shot‘ wartest- eine Plattenfirma, einen krassen Manager mit Label oder einen Austeller, der dich in seiner fancy Gallerie rausbringen will.

Natürlich scheint das leichter,

aber soll ich dir sagen, warum das nicht funktionieren kann ?

Weil kein Anderer dir sagen kann, ob das was du tust wertvoll,  bedeutend und ‚richtig‘ ist. Kein Künstler, Innovateur oder Schriftsteller ist je bedeutungsvoll geworden, weil er den Zeitgeist getroffen hat.

Steh für dich selbst und vorallem von allen am Meisten hinter dem was du tust. Dann öffnen sich ganz von alleine einige Türen, die deinen Weg bereichern können. Aber vergiss nicht, dass nicht jede Tür dafür gemacht ist, durch sie hindurch zu treten. Also stürz dich nicht auf das erstbeste Angebot was dir für deine Arbeit gemacht wird.

 

 

Der nächste Tipp den ich habe ist ; egal an welchem Punkt deines Lebenswerks du stehst, fühle dich nie zu groß oder bedeutend für eine kreative Aufgabe.
Stelle dich, was auch immer kommen mag, und nimm es mit. So klein die Aufgabe auch scheinen mag, du wirst sehen wo dich dein Weg hinführt.

 

 

Mein Beispiel dafür ist der Künstler Dalí und seine Kooperation mit der Lollimarke Chupa Chups – als Chupa Chups anfragte, ob Dalí deren Logo designen könnte, war Dalí bereits einer der angesehensten Künstler der Zeit. Die meisten Künstler mit Dalís Stellung hätten bei so einer zeitgemäß billigen Anfrage direkt abgelehnnt. Doch Dalí designte nicht nur das heute noch bekannte Logo der Marke, er empfiehl dem Macher ausserdem, das Logo oben auf den Lollikopf zu drucken. Daher kommt also das legendäre Chupa Chups Logo. Und dadurch hat Dalí  sich auf eine weitere Weise als Künstler in der Welt verewigt.

Der Mensch lernt nie aus und auch du wirst nie die 100 Prozent erreichen. Doch genau das lässt uns uns nach mehr bemühen und neue Sachen ausprobieren, an unseren eigenen Talenten experimentieren.

 

A Surreal Simulacrum Of Salvador Dali by Dragomir Minkov

 

 

Um aktiv zu werden und jeden Tag etwas  empfiehlt es sich auch immer sich von sogenannten 30-Day-Challenges inspirieren zu lassen.
Hier mal ein Beispiel, wie so eine kreative Challenge bei Malern und Zeichnern aussehen kann :

 

Lektüre Empfehlung:

Für diejenigen die Spaß am lesen haben und weitere nützliche Tipps zum Thema kreativer Arbeit lesen möchten, empfehle Ich folgendes PDF

The Art of Creative Thinking von  Rod Judkins

 

 

Oh, und wenn ihr mögt, hinterlasst doch ein Kommentar, auf welche Weise ihr euch kreativ auslebt.

All is Love, Eure Jill

 

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