Female Artist of the Month,  Trash,  Unkategorisiert

KonMari

Ordentliche Menschen waren mir schon immer ein Rätsel. Nicht, weil ich nicht verstehe warum man gerne Ordnung hat, ich selbst liebe Ordnung und klare Linien in meinem Zuhause. Mir war eher ein Rätsel, wie diese Menschen es hinbekommen, neben Beruf und Uni ihren Kram zuhause sauber und geordnet zu hinterlassen.

Letztes Jahr habe ich bereits versucht einiges an meiner Ordnung zu ändern und zu verbessern. Nicht ohne Erfolg, ich selbst kann positive Veränderung erkennen, doch die scheint so geringfügig zu sein, dass jedoch leider keiner der Besucher meiner kleinen Einzimmerwohnung da eine Verbesserung wahrnehmen kann. Für sie muss es ständig ein kleiner chaotischer Raum sein, so ordentlich es für mich auch wirken mag.

Da ich glaube, dass bei so einem kleinen Raum ( <20 qm) nur minimalistisches Wohnen in Frage kommt, habe Ich mir nun für das Jahr 2019 das Buch von Marie Kondo ‚ The Lifechanging Magic of Tidiying ‚ runtergeladen, und mir vorgenommen, dieses Schritt für Schritt zu befolgen. Und grade gestern als ich begann meinen Kleiderschrank in Angriff zu nehmen, sprang mir auf Netflix ihre neue eigene Serie ins Auge. ‚ Aufräumen mit Kon Mari‘ .

Da hüpft doch tatschlich die kleine süße Japanerin, deren Buch ich mir nur wenige Stunden zuvor heruntergeladen hatte, bei Netflix von Haus zu Haus und nimmt die Ordnungsprobleme einiger US-Bürger persönlich in die Hand.

Me after choosing what to wear

Ein Hoch auf Netflix, so konnte Ich das Buch links liegen lassen und nachdem ich mir die komplette Staffel reingezogen hatte direkt beginnen.

Das Besondere an dieser kleinen süßen Frau ist , dass sie sich wirklich vorgneommen hat, die Welt durch aufräumen zu verbessern. In jedem der Häuser in der Netflixserie nimmt sie sich einen Moment Zeit, setzt sich mit den Hausbesuchern auf den Boden des Heims und beginnt eine kleine Art von Meditation bei der sich alle bei dem Haus bedanken und sich ihr optimales zuhause bildlich vorstellen sollen.

Die Konmari Methode besteht aus 5 Schritten und Kategorien bei denen man beim Ausmisten arbeiten sollte.

Hinter der Methode steht nicht einfach nur der Wunsch nach einer ordentlichen Wohnung. Klar ist das auch ein wichtiger Aspekt. Aber es steckt mehr dahinter. Mit ihr kommt nämlich eine ganze Philosophie in dein Leben, die in der Wertschätzung deines Lebens und der Dinge, die sich darin befinden, fußt.

Nach Marie Kondo haben Dinge in deinem Leben nur einen einzigen Sinn: Dich glücklich zu machen. Das können sie tun, indem sie dich an schöne Erfahrungen erinnern, indem sie dein Leben vereinfachen oder einfach selbst schön sind. Im besten Fall treffen mehrere Aspekte gleichzeitig zu.

Schritt 1: Nach Kategorien ausmisten

Die meisten Leute versuchen ihr Leben und ihre Wohnung Raum für Raum in den Griff zu kriegen. Das klappt bei mir sowieso nicht, da ich nur einen Raum besitze. Die bessere Methode laut Marie Kondo: nach Kategorien ausmisten. Also jeweils alle Klamotten, dann alle Klamotten sortieren usw. Wichtig dabei: sich von emotional weniger wichtigen Dingen zu den absoluten Lieblingsstücken vorarbeiten. Denn wer mit den liebsten Erinnerungsstücken beginnt, kommt oftmals nicht weiter.

Schritt 2: Alles in die Hand nehmen

Alle Sachen aus jeweils einer Kategorie landen auf einem Haufen. Danach wird jedes Stück mindestens einmal in die Hand genommen. Dabei solltet ihr euch diese Fragen stellen: „Machst du mich glücklich? Brauche ich dich noch in meinem Leben?“ Wer zweifelt, weiß eigentlich schon, dass man sich ruhig trennen kann. Um die Trennung leichter zu machen, bedankt man sich noch für die gemeinsame Zeit und sortiert dann aber auch rigoros aus. „Dich könnte ich aber vielleicht irgendwann noch mal gebrauchen.“, zieht in diesem Fall nicht.

Schritt 3: Alles hat seinen festen Ort

Alles, was am Ende bleiben darf, bekommt einen dauerhaften Platz. Kleidungsstücke werden ordentlich gefaltet (oder aufgehängt) und bekommen im Kleiderschrak einen festen Ort zugewiesen. Kondos Trick: Kleidung „stehend“ falten und ablegen. So behält man alles im Blick – und packt nicht einfach immer mehr oben drauf und vergisst, was weiter unten liegt. Wie „stehend falten“ am Ende aussieht, könnt ihr auf dem Bild unten sehen.






Und für alle die kein Netflix besitzen:

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